01_Bueffelfieber

Büffelfieber in Down Under

Der Wind küselt, jetzt musste es schnell gehen. Laurens West mit der S 202 Take Down Hatari an seinem Wasserbüffel.

„Im September 2007 sollte es mit der lang geplanten Büffeljagd im australischen Outback endlich klappen. Ein vierstündiger Flug brachte mich von Perth nach Darwin. Nach einer unruhigen Nacht im Hotel sammelten wir am nächsten Morgen um 6 Uhr einen zweiten Jagdgast auf und tuckerten in einer 12-stündigen Gewaltfahrt ins südliche Arnhemland. Im Sonnenuntergang trafen wir in unserem Zeltcamp ein, und bei einem gemütlichen Bier am Lagerfeuer schmiedeten wir unsere Pläne für die nächsten 7 Jagdtage.

Bei einer Wildnisjagd im Outback heißt es laufen, laufen und nochmals laufen, da das schwierige Gelände das Auto von vornherein ausschließt. Die ersten drei Tage vergingen wie im Flug, immer wieder kamen wir an verschiedene Büffelherden heran, doch die Bullen war nicht alt und stark genug. Am 3. Tag schließlich fanden wir eine gemischte Herde, die aus 4 Kühen und Kälbern und einem alten Bullen bestand. Problem waren die in der Herde stehenden, verwilderten Pferde, die sehr nervös sind und oft beim Anpirschen durchgehen und dann die Büffel mitnehmen.

Doch dieses Mal klappte es, die Herde blieb ruhig, und wir konnten uns vorsichtig ranpirschen. Um den Hügel verlief ein kleiner, steiniger Graben, in dem wir uns Meter für Meter hocharbeiteten. Die Deckung allerdings wurde immer spärlicher, und in optimaler Schussposition war eigentlich nur noch ein einzelner Baum als Deckung vorhanden. Der Berufsjäger deutete mir an, dass ich es nun allein versuchen sollte. Ich griff meine SAUER 202 Take Down Hatari in .375 Holland & Holland Magnum mit handgeladener Munition (Woodleigh 19,4 g Teilmantel und Solids) fester – jetzt galt es. Tatsächlich gelang es mir, bis an den Baum heranzukommen. Doch plötzlich küselte der Wind, und alles musste ganz schnell gehen. Am Baum angestrichen, blickte ich kurz nach hinten zu meinem Berufsjäger, er gab das Zeichen, und schon krachte der Schuss und traf den Wasserbüffel hochblatt. Ein kurzes Rucken, schon pflügte er den Berg runter. Blitzschnelles Repetieren, und im Vorbeistürmen bot mir der schwarze Koloss nochmal die linke Seite. Im Schuss ruckte der Büffel wieder zusammen und stürmte weiter, bis ihn der dichte Busch verschluckte. Man hörte noch kurz Äste brechen, dann gespenstische Ruhe.

Nach 15 Minuten gingen wir ihm mit entsicherten Waffen auf der Schweißfährte nach. 60 Meter vom Anschuss lag er auf der Seite, beide Einschüsse auf dem Blatt. Die SAUER 202 Take Down Hatari im Kaliber .375 H & H Magnum hatte mit den Woodleigh-Geschossen ganze Arbeit geleistet.“
  > Last man standing
   Finn Kjaergaard
   S 202 Take Down Elegance


> Die Essenz der Jagd
   Dick von Blixen-Finecke
   S 202 Take Down
     

   
 
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