
Drückjagd
Strecke machen - aber richtig
Die Drückjagd ist für den ambitionierten Jäger immer ein absolutes Highlight der Jagdsaison. Durch Treiber und Jagdhunde beunruhigtes Wild steht im Mittelpunkt der Jagdausübung. Aber was muss der einzelne Jäger beachten, um sich selbst und andere nicht zu gefährden und zum Jagderfolg zu kommen.
SICHERHEIT //
Die Warnweste sollte auf jeden Fall dabei sein, also am besten gleich hineingeschlüpft oder eine der praktischen Wendejacken mit Tarnmuster innen und Signalcamouflage außen angezogen. Ob man die Kappe in leuchtendem Rot oder den Hut mit Signalband aufsetzt oder doch zur orangefarbenen Wollmütze greift, hängt von Witterung und eigenem Empfinden ab - Hauptsache die Farbe fällt auf und man selbst wird gesehen.
WAFFE //
Repetierer, Doppelbüchse oder Selbstladebüchse - eine Kugel wird man mit der Repetierbüchse immer los, wenn's passt auch mehrere. Die Schnelligkeit der Doppelbüchse und die weitreichende Präzision des Mehrladers vereint nur eine Waffe, nämlich die Selbstladebüchse, wie beispielsweise die SAUER 303. Mit zwei hochwildtauglichen Patronen und einer im Lauf ist sie schneller als der Repetierer und verkörpert in den Hand des beherrschten Schützen die perfekte Drückjagdwaffe schlechthin.
MUNITION //
Geschosse mit hoher Augenblickswirkung, die gleichzeitig für Ausschuss sorgen, gehören in das Patronenetui eines jeden Drückjagdschützen. Schock- und Stoppwirkung plus Durchschlagskraft sind die Garanten dafür, dass das beschossene Stück, auch bei einem nicht perfekten Treffer, im Feuer liegt. Apropos, stecken Sie sich ein aufmunitioniertes Reservemagazin in die Jackentasche, damit Sie nicht unnötig Zeit fürs Nachladen verlieren.
OPTIK //
Variabel ist immer gut, zweieinhalbfache Vergrößerung reicht, von wenigen Ausnahmen abgesehen, im untersten Bereich allemal, besser ist 1,1-fach. Spielraum nach oben hin schadet wiederum nicht. Wichtiger als der Zoomfaktor ist jedoch der richtige Augenabstand, eine Visierhöhe, die korrekturfereies Anschlagen und damit schnellere Zielerfassung erlaubt.
ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN //
Nutzen Sie jede Gelegenheit um zu üben. Das Schießkino bietet Ihnen beste Bedingungen. Durch regelmäßiges Üben kann man nicht nur das Mucken abstellen, sonder auch andere Kleinigkeiten seiner Schießtechnik optimieren: Fußstellung, Haltung der Führhand etc.. Nur durch das regelmäßige Training wird die Handhabung der eigenen Waffe bei Drückjagden verinnerlicht.
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