Die Jagdstöcke von Ossy Gramlich sind im In- und im deutschsprachigen Ausland schon eine Legende - kein Wunder,
dass man ihn auch den Bayerischen Bergstock-Papst nennt. So erfüllte sich der Perfektionist aus Pöttmes mit seiner
SAUER 202 INDIVIDUAL in 8x57 IS mit Bunthärtung und Luxusholz einen Lebenstraum, der ihn dank fliegendem Wechsel
auf den unempfindlichen Kunststoffschaft sowohl bei der winterlichen Saujagd als auch auf die Pirsch in Namibia begleitet.

 

Fünf Fragen an Ossy Gramlich:

Wie sind Sie zum Jagdschein gekommen?
Schon als Junge war ein kleiner Wald neben meinem Elternhaus mein Hauptspielplatz. Meine ersten jagdlichen Erlebnisse hatte ich dann als Zwölfjähriger mit meinem Onkel, der leidenschaftlicher Jäger war. Bedingt durch die Berufsausbildung, Hochleistungssport, Heirat und Hausbauen, verlor ich dann den Kontakt zur Jagd. Erst durch einen Freund, der den Jagdschein hatte, kam ich mit 27 Jahren dann wieder auf "den Geschmack" und machte den Jagdschein.

Was war Ihre erste Jagdwaffe? Welche SAUER führen Sie heute?
Meine erste Jagdwaffe war ein Mauser 98 Repetierer, ein Erbstück meines vestorbenen Schwiegervaters, der Förster war. Heute führe ich eine SAUER 202 INDIVIDUAL mit Bunthärtung und Luxusholz.

Wo jagen Sie?
Ich habe mehrere Gelegenheiten, einmal im Urdonautal, am Rande des Altmühltales, als nächstes in den Donau-Auen bei Neuburg und dann noch in einem sehr großen Waldrevier bei Ingolstadt.

Was ist Ihre liebste Wild- und Jagdart?
Natürlich Sauen, aber auch Gams. Auf Sauen bevorzuge ich den Nachtansitz mit möglichst weitem Sichtfeld, gehe aber auch gerne auf gut organisierte Drückjagden. Auf Gams zu waidwerken, ist für mich die Krönung, Jäger sein zu dürfen. Leider ist mir dies aus gesundheitlichen Gründen nur noch bedingt möglich, und, die Kosten eines Gamsabschußes sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Da es mir jedoch bei der Jagd immer nur um das Erlebnis und nicht um die Trophäe geht, halten sich diese Ausgaben in Grenzen.

Welchen jagdlichen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?
Große jagdliche Träume hab ich keine. Ich bin zufrieden, wenn ich gesundheitlich noch viele Jahre die Jagd erleben und ausüben darf sowie unsere heimische und vor allem die afrikanische Natur bewundern und genießen kann. Sorge machen mir gewisse politische Gruppierungen, die die Jagd und die Jäger immer mehr einschränken wollen und zum Teil auch schon die Macht dazu haben, dies zu tun. Traurig finde ich den Satz "Wald vor Wild". In meinen Augen ist dieser Ausspruch nur mit Gewinnsucht zu begründen. Seit Jahrhunderten galt der Ausspruch "Wald und Wild". Beschämend, dass sich das unsere Generation nicht mehr leisten kann oder will.

Fruehauf_Individual

 

 
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